Unterstützung

Ich durfte mal aushelfen. Ein Freund hatte Probleme mit seinem Opel Astra. Das Auto ging zwischendurch mal aus, nicht an oder nur im Notlauf. Da das Auto jetzt zur Werkstatt musste, habe ich kurzerhand den Trailer drangehängt und los. Es war die erste Erfahrung mit dem Bulli und ca. 2,5 Tonnen Anhängelast. Das geht erstaunlich gut. Der “Laster” zieht gut durch und man bekommt den Trailer fast nicht mit. Gefällt mir. Thumb up!

Das Midsummer Somersby Bullifestival ruft

Vom 24. bis 26. Juni werde ich mit der Familie auf Fehmarn sein und die Sommersonnenwende auf einem Bullitreffen verbringen. Da ich nun keinen California fahre, sondern einen Multivan fehlt es ein wenig an Ausstattung. Schlafbank und Standheizung sind verbaut. Alles andere fehlt.

Also selber bauen. Zuerst hatte ich einen Bauplan aus Holz im Visier. Durch glückliche Umstände im Umfeld meines Arbeitgebers ergab es sich, dass ich an einen ausgemusterten Aljo Schrank (gefertigt aus Aluminium) gekommen bin. Dieser war als Ordnerablage in einem Büro an Bord verbaut. Perfekte Grundlage für ein Küchenmodul für den Bus. Es fehlte die Rückwand, ein Einlegeboden und der Deckel. Diese Teile gab es günstig im Baumarkt. Für die Tischplatte und die Bodengruppe habe ich 12mm Siebdruckplatten verwendet. Die Rückwand und der Einlegeboden sind aus 6mm Pappelholz. In die Bodengruppe habe ich Muttern in T-Form und Handräder verbaut. So ist die Platte in den Bodenschienen verschiebbar und kann fest montiert werden. Der Schrank bietet ausreichend Stauraum. Hinter dem Fahrersitz passt ein 10 Liter Wasserkanister für den Abwasch und im Schrank ist ein Gaskocher per Klettband befestigt.

Für den nötigen Sonnenschutz habe ich eine Kederleiste aus Alu auf dem Dach montiert. Ein Kederband hab ich dann auseinander geschnitten und die Einzelteile an das Sonnensegel genäht. Für die Spannung wird an der Heckscheibe ein Saugnapf befestigt, an dem das Sonnensegel mit einem Tampen straff gezogen werden kann. Die ersten Probesitzversuche waren erfolgreich. Zeit für warmes Wetter. :-)

 

Schnapszahl

Es war soweit. Den T5 habe ich im Oktober 2015 mit 213.000 Km gekauft. Jetzt, am 18. Februar 2016, habe ich die 222.222 Km erreicht. Ich hoffe es werden noch einmal so viele. Auch wenn es sicherlich noch einige Investitionen geben wird. Den Bulli gebe ich nicht so schnell wieder her.

Da hat doch glatt jemand ein Handy während der Fahrt in der Hand. :-)

Es geht weiter

Ich habe es doch tatsachlich mal wieder geschafft mir Zeit für den Manta zu nehmen. Es ging zuerst weiter an die Zerlegung des Innenraums. Die Sitze und der Teppich wurden entfernt. Zusätzlich habe ich das Armaturenbrett und die Lüftungsteile demontiert. Nachdem der Innenraum nun freigelegt war, konnte ich den Rostbefall begutachten. Es waren keine Durchrostungen sichtbar. Lediglich Oberflächenrost in umfangreichem Ausmaß. Also alles machbar. Bevor ich jetzt den Innenraum entrosten kann, müssen zuerst die Bitumenplatten entfernt werden. Ich habe es mit einem Holzbeitel und dem Hammer probiert. Es lief zufrieden stellend. Da die eingeklebten Platten bereits schon älter waren, konnte ich diese in größeren Teilen abschlagen. Die Reste werden mit der Flex und Zopfbürste entfernt. So langsam ist nicht mehr viel am Auto dran. Ich hoffe demnächst noch die Scheiben ausbauen zu können. Dann kann ich die geklebte Tönungsfolie entfernen und die in original Bronze getönten Scheiben wieder freilegen.

T5 Standheizung

Ein anderes Problem begleitete mich schon seit längerem. Die Standheizung wollte im Stand (witzig…) nie so richtig anspringen. Es lief nur kurz die Lüftung aber die Webasto wollte keine warme Luft produzieren. Wieder einmal half ein guter Freund mit seiner Technik aus. Es wurde das Steuergerät ausgelesen. Keine Fehlermeldungen feststellbar. Den Brenner per OBD entriegelt. Probelauf. Kein Heizen im Stand. Sobald der Motor an ist läuft auch die Heizung ohne Probleme. Deswegen heißt es ja auch Fahrtheizung. Gut, soll ja so nicht sein. Bei der Kommunikation mit dem Steuergerät meldete der Tester eine Unterspannung der Batterie. Scheinbar ein banaler Fehler. Die originale Zweitbatterie von VW (2013) schien ihr Lebensende erreicht zu haben. Eine Testbatterie von Rocket brachte bisher eine Besserung. Ich werde die Tage die Heizung ordentlich testen und schauen, ob es noch Probleme gibt.

ASTRA fährt mit

Da habe ich doch von einem sehr guten Freund eine ASTRA Fussmatte geschenkt bekommen. Das kräftige rot beißt sich allerdings mit der Inneneinrichtung des Hauses (so sgt es die Frau). Ein neuer und vernünftiger Platz musste her. Wie machte Wickie immer? Idee!!!

Sitz ausgebaut, Matte hingelegt, Perfekt! ASTRAiner Platz.

Stoßdämpfer Passat CC

Beim Passarati waren die Stoßdämpfer jetzt nach 190.000 Km an der Verschleißgenze. Diese habe ich durch (ja ich weiß, das macht man nicht, aber…) gebrauchte ersetzt. Die Gebrauchten hatte durch Kauf- und Umbaubelege des Vorbesitzers nur 15.000 Km runter und haben 200€ gekostet. Ein Neuer kostet, aufgrund der elektronischer Dämpferregelung DCC, bei VW knappe 350€. Ich habe direkt die vorderen Domlager mitgetauscht. Generell geht der Tausch relativ einfach von der Hand. Wenn man es mal gemacht hat und weiß wie. Hinten war alles schnell erledigt. Kein Problem. Auf der Fahrerseite vorne gibt es aufgrund der Kürze der Antriebswelle (merkt euch dieses Wort, ihr lest es nochmal) aber Platzprobleme. Ich habe versucht ohne Demontage des Spurstangenkopfes und der Antriebswelle den Dämpfer einzubauen. Hat auch geklappt. Bis zu dem Punkt, an dem an dem inneren Gelenk am Getriebeverteiler eine merkwürdige Beule an der Manschette sichtbar wurde. NNEEEEEEEIIIIINNNNNNN!!!!! Das Tripodengelenk war rausgerutscht. Versuche, es wieder durch reinpressen auf die ursprüngliche Position zu bringen, scheiterten. Also doch. Es musste die radseitige Antriebswellenschraube entfernt werden, um die Antriebswelle in einem geraden Winkel wieder in die Führung zu schieben. Hätte man alles gleich zerlegt… Wer hat hier Fahrradkette gedacht?   :-)

Nach dem Zusammenbau und dem Wechsel des Stoßdämfers auf der Beifahrerseite die Erleichterung. Keine Schraube über und alles fest. Feierabendbier gab es eins zu Hause. Keine Auffälligkeit bei der kurzen Probefahrt. Kein Poltern der vorderen Stoßdämpfer mehr. Daumen hoch.

Die nächste Fahrt zur Arbeit brachte aber Ernüchterung. Nach der Warmlaufphase des Autos bemerkte ich ein starkes “Eiern” im Auto. Nein, der Wagen wurde nicht über Ostern produziert. :-)   Wenn man sein Knie an die Mittelkonsole hielt, schlackerte einem zwischen 50 – 70 Km/h sogar die Wade. Ein Gefühl, als ob ein Rad halb ab wäre. War es aber nicht. Wieder einmal bat ich das Internet um Hilfe. Hier gab es doch tatsächlich Einige, die ebenfalls über gleiche Probleme berichteten. Fehlerursache fast immer das Tripodengelenk. Hmmm, hatte ich da nicht versucht das wieder einzupressen? Gut, wieder was gelernt (und Gelerntes teuer bezahlt). Also gleich eine komplette Neue bestellt. Jetzt, wo man weiß wie es geht…  Siehe da, kein “Eiern” mehr.

Elektrische Schiebetür Teil 3

Ein weiteres Kapitel in der, anscheinend, “Unendlichen Geschichte”. Hier: Wer billig kauft, kauft zweimal!

Ich habe für die Instandsetzung der Tür bei der Internetfirma OKZAM die passenden (oder auch nicht passenden) Teile für die Schiebetür gekauft. Einmal das Komplettpaket mit Seilzügen, Rollen, Rollenführung und Gehäusedeckel.Und dazu ein neues Gehäuse. Hier fehlte in der Lieferung einiges.

Nachdem der letzte Satz direkt wieder gerissen war, habe ich gedacht, machste gleich richtig. Kurzerhand die Teile an der Schiene demontiert und die neuen angebaut. Mittlerweile hat man ja schon Praxiserfahrung. Erste Ernüchterung. Die “passenden” Rollenführungen passen nicht wirklich. Idee! Ich habe doch… Jupp, habe ich. Für den Umbau meines Fahrradlenkers hatte ich noch Seilzugmantel vorrätig. Angepasst. Läuft. Die defekten Seilzüge habe ich direkt entsorgt und mir bereits neue aus Original-Zubehör besorgt. Das einzig Gute und Passende war das neue Gehäuse. Bei dem Alten waren die Stege zur Führung des Seilzuges stark abgenutzt. Dies war wohl auch ein Problem, dass zu einem Überspringen der Seilzüge führte. Der neue Gehäusedeckel hingegen war so krumm, der konnte nicht einmal nach der Befestigung mit den Gehäuseschrauben eine anständige Passform erreichen. Da musste der Alte wieder ran. :-)

Nach einer “Meckermail” bei OKZAM über fehlendes Material und ungenaue Passform der Teile erhielt ich eine Nachlieferung und eine Gutschrift. Der Service klappt hier wenigstens. An der Qualität der Ware sollte allerdings gearbeitet werden.

Familienhilfe

Ich wurde zwischendurch mal gefragt, ob ich nach einem Problem in einem Seat Alhambra schauen könnte. Grundsätzlich ja kein Problem. Fehler ist hier die fehlende Beschallung durch den Lautsprecher auf der Fahrerseite. Erster Gedanke: älteres Auto = Kabelbruch im Kabelbaum der Tür. Das sollte doch schnell zu lösen sein. Doch leider weit gefehlt. Das Zerlegen der Türverkleidung war kein Problem. Im Griff wird eine Plastikverkleidung enttfernt. Darunter sind drei Schrauben. Nach dem Lösen kann die ganze Türpappe nach oben entnommen werden. Check!

Ich habe mir eben den Lautsprecher angeschaut. Mit einer Kabelbrücke direkt am Radio den Ausgang gecheckt. Läuft. Verstärker im Radio geht also. Dann nach den Kabelfarben geschaut. Ups. Am Radio gehen Kabel raus, die andersfarbig am Lautsprecher wieder ankommen. Es muss also irgendwo gesteckert sein. Bei der Verfolgung der Kabel kam ich dann an der A-Säule an. Hier befindet sich ein Stecker-Buchsen-Verbund mit einem Bajonettverschluß. Ist ja auch nicht eng. Farbencheck innen und außen. Farben sind gleich. Es gibt also noch eine weitere Verbindung. Nach Recherche im Internet kam ich auf eine mögliche Kopplung im Bereich des Einstieges. Also kurzerhand alles in diesem Bereich entfernt. Huch, ein kleiner versteckter Fehler tauchte auf. Nach einem kurzen Austausch über WhatsApp -> Frage: geht eigentlich eure WischWaschDüse für die Heckscheibe? Antwort: Ne, schon länger nicht.  :-)   Problem erkannt. Ich habe den Schlauch wieder zusammengestöpselt und mit Klebeband fixiert. Geht!

Nachdem nun der Einstieg freigelegt war konnte ich leider keinen weiteren Stecker ausfindig machen. Vielleicht liegt es aber auch an dem nassen Teppich und der Kabelbaumummantelung, dass dort der Lautsprecher nicht mehr geht. Aufgrund vorangeschrittener Zeit und schlechten Lichtverhältnissen musste ich die Suche abbrechen. Ich werde mich aber um das Problem noch kümmern. Irgendwo muss ein Verteiler sein, der aus vier Lautsprecherkabeln eine Verteilung auf alle vier Türen herstellt.

Neue Bremsen

Heute habe ich mich um die Bremsbelege gekümmert. Seit einiger Zeit hatte ich ja die Warnanzeige im Cockpit. Die Bestellung der Bremsbelege war schon erfolgt. Für knappe 110€ gab es die Belege vorne, hinten und neue Schrauben sowie passende Bleche. Da die Halle belegt war, musste ich ausnahmsweise mal zu Hause schrauben. Da wir zum Glück Anfang Dezember haben, war das Schrauben bei 10 Grad recht angenehm. Die Belege vorne waren kein Problem. Mit einem 7er Inbus den Bremssattel lösen, Haltefeder der Belege lösen und den Kolben mit einer Schraubzwinge oder Wasserpumpe zusammendrücken. Die hinteren Belege werden ähnlich gewechselt. Hier muss allerdings der Kolben beim Zusammendrücken gedreht werden. Die Funktion der Handbremse ist hier in dem Bremssattel eingearbeitet und es gibt also keine Bremstrommel. Alles zusammen hat knapp zwei Stunden gedauert.

Warum der Warnkontakt schon angeschlagen hatte verstehe ich allerdings nicht. Immerhin war da noch gut ein Millimeter Belag auf dem Bremsklotz. :-)