Reparatur elektrische Schiebetür

Heute habe ich mich wieder um die Schiebetür gekümmert. Generell schien der Einbau der neuen Seilzüge und der Plastikteile nicht weiter schwer. Allerdings ist es wirklich Fummelarbeit.

Die Seilzüge einziehen ging recht schnell. Einziges Problem waren die „Lötnippel“. Ja! Löten! Das hat mal gar nicht funktioniert. Nicht mit einem normalen Lötkolben, noch mit einem Gasbrenner. An diesem Lötnippel ist das Zinn einfach abgetropft. Ein Tipp von meinem „Schrauber-Ass-Im-Ärmel“ war die Nutzung einer Lüsterklemme. Also das Plastezeugs ab und ich erhielt einen perfekten Seilzugstopper für die andere Seite. Das eigentliche Problem des Defektes ist anscheinend das schwarze Gehäuse (Bild 4). Im Inneren sind kleine Stege, die verhindern sollen, dass die Seilzüge nicht von der Rolle springen und vernünftig aufgerollt werden. Da diese im Laufe der Zeit aber abgerieben wurden, ist der Abstand zum Gehäuse grösser und der Seilzug kann überspringen. Ich habe kleine Plastikstreifen eines Klebegleiters für Möbel verwendet, um wieder den Abstand zu überbrücken. Der Tipp kam aus dem tx-board.de Forum. Man sieht im Detailbild übrigends das abgerissene Ende des oberen Seilzuges (Bild 2). Derzeit funktioniert die elektrische Türöffnung wieder. Allerdings hört man deutlich schleifende Geräusche. Ich werde da Wohl oder Übel noch einmal nachstellen müssen. Diese Arbeit braucht man aber auch nicht jeden Tag.

Klappe klappt nicht

Mittlerweile habe ich ja schon ein wenig Sorge, ob der neue Bus sich nicht als Montagsauto entwickelt. Jetzt wollte ich mich auf die Schiebetür konzentrieren und jetzt scheint das nächste Problem ins Haus zu stehen. Während einer Fahrt von Wilhelmshaven nach Nordholz hat die Heckklappe angefangen einen Fehler im Display anzuzeigen. Angeblich wäre sie offen. Also angehalten zugeklappt und weiter. Nach kurzer Fahrtzeit erschien wieder die Anzeige: Heckklappe offen. Eine Kontrolle zeigte aber kein Problem mit dem Schloss. Es war alles zu und die Zuziehhilfe hat auch vernünftig funktioniert.

Ein Freund hat dann mal das Auto ausgelesen. Bei VW war das ja eher ein Problem. Ich bin gleich nach Cuxhaven zum Freundlichen durch. Eben einen Werkstattmeister gefragt, ob er mal schauen kann. Antwort: „Ja ne, da müssen wir erstmal einen Termin machen. Der muss mal einen Tag hier stehen bleiben.“

Das Auslesen ergab einen Fehler „Zentralsteuergerät für Komfort, keine Kommunikation, sporadischer Fehler“. Heute, einen Tag später war kein Fehler mehr feststellbar. Ich werde mal das Schloss der Heckklappe zerlegen und säubern.

Und ja, ich habe auch gesehen, dass die Bremsen dran sind. Belege liegen schon zu hause. :-)

Der CC bekommt neue Schuhe

Beim Aufziehen der Sommerräder stellte ich fest, dass die 18″ Interlagos bereits durch Felgenfraß ziemlich ruiniert wurden. Schön ist etwas anderes. Ich hab mich also im Internet umgesehen und mir neue Felgen ausgesucht. Meine Wahl fiel auf die 18 Zöller von MSW (OZ Firma) vom Typ 25 in Titanium matt.

8 x 18“ ET 35. Mmmh… im Gutachten stand drin, dass für mein Fahrzeug Umbaumaßnahmen durchgeführt werden müssten. Aber bei gerade mal 6mm weniger Einpresstiefe als bei der Originalfelge kann das ja nicht so viel Arbeit sein. Oder?

So dachte ich. Nachdem die Reifen umgezogen wurden und die Felgen montiert waren, konnte man sehr gut sehen, dass die Neuen nun deutlich weiter nach außen stehen. Eine Vorstellung beim TÜV brachte auch die Bestätigung. Einer Eintragung steht nichts im Wege, solange die Innenkante des Windsplits am hinteren Kotflügel und die Versteifung der hinteren Stoßstange modifiziert werden und harte Kanten entfernt werden. Ich denke da werde ich den Multidremel mal wieder rausholen.

Die Felgenfarbe gefällt mir sehr gut. Und die schlanken Speichen passen gut zur schlanken Linie des Fahrzeugs. ;-)

Zerlegen 1

Um mit dem Aufbau des Mantas zu beginnen, habe ich als erstes grob alles abgebaut, was ich in die Finger bekommen habe. Anlasser, Lichtmaschine, Kühler und so weiter. Für weitere Arbeiten braucht man einfach Platz.

Manchmal baut man in seinem Eifer aber auch Dinge aus, die man noch mal braucht.

Da ich ja weiß, dass der Motor eine Macke (unter 2500 U/min fällt der Öldruck ab) hat, habe ich auch den Zylinderkopf abgebaut, um nach dem Rechten zu schauen. Ist ja nicht viel dran. Zylinderkopfschrauben lösen wird schon schwieriger, wenn man vergisst, dass man alles auf „Ausbaustellung“ bringen muss. In der Nockenwelle sind Einbuchtungen eingearbeitet, damit die Zylinderkopfschrauben vorbeipassen. Wenn man nun aber bereits die Riemenscheibe abgebaut hat, kann man nicht mehr mit einem Maulschlüssel den Motor drehen. Man weiß sich ja zu helfen. Ersten Gang rein und vorsichtig den Wagen vor- und zurückrollen bis die Einbuchtungen passen.

Der Zylinderkopf wurde dann von seinen Ventilen, Hydros, Kipphebeln und der Nockenwelle befreit. Hier noch mal ein FETTES DANKE an Jan, der mir den Kopf (nein, nicht meinen auf den Schultern) gewaschen und geplant hat.

Damit für die Zukunft auch ein wenig an die Leistung gedacht wird, habe ich bei Risse-Motorsport eine 284° Sport-Nockenwelle mit neuen Hydros und verstärkten Federn bestellt. Freue mich schon auf die ersten 300Km einfahren mit maximal ½ Gas.

Unter Druck

Für die Arbeiten am Manta habe ich mir jetzt endlich auch einen Kompressor gegönnt. 50 Liter von Güde. Sicherlich kein Profigerät, aber ich hoffe für die Arbeiten wie Lackieren und Strahlen in meiner Werkstatt wird es reichen.

Nach dem Auspacken musste ich auch direkt mit dem ersten Lackierversuch durchstarten. Ich habe ja bereits seit zwei Jahren die gestrahlte Vorderachse liegen. Ich habe mich nach den sehr guten Erfahrungen beim Grundierungskauf wieder für eine Farbe von Relius entschieden. Ganz normales schwarz in seidenmatt. Die Erfahrungen mit der Lackierpistole waren durchweg positiv. Es ist eine 1.5er von ROWI mit einem kleinen Farbtank. Reicht völlig!

Das Ergebnis ist sicher nicht perfekt. Aber für eine Achse durchaus ausreichend. Farbe ist überall hingekommen und der Lack sieht glänzend aus. Das Foto mit den lackierten Teilen ist zwischendrin entstanden. Die roten Stellen sind alle lackiert worden. ;-)

Ausgemottet

Nach nunmehr bummeligen vierzehn (14!!!) Jahren habe ich den Manta wieder ausgemottet. Den einen oder anderen Umzug von einer in die andere Halle hatte er ja schon mitgemacht. Die Zeit an ihm aber zu werkelt fehlte allerdings.

Da ich mich für die Manta Manta Drehorttour 2015 angemeldet habe, komme ich nicht drum herum jetzt die technischen Komponenten zu überholen. Wenn es schon in den Ruhrpott geht, dann nur mit dem Youngtimer.

Die zwei Fotos zeigen den Manni nach der „Waschung“. Es hatte sich doch einiges an Staub auf dem Auto gesammlet. Während des Transportes zur Waschanlage und zurück habe ich auch die ersten positiven Erfahrungen gemacht. Viele Leute haben den Daumen hoch gezeigt. Ein Grund mehr den Karren wieder auf die Strasse zu bringen.

Ersatzwagen VW Scirocco

Da der CC gerade in der Werkstatt steht, habe ich netter Weise einen Scirocco als Ersatzwagen erhalten. An dieser Stelle wollte ich dann einen Fahrbericht abgeben.

 

Interieur:

Erster Eindruck beim Einstieg: huch, deutlich schmaler als ein Passat. Trotz des üppigen Einstiegs fühlt man sich doch ein wenig eingeengt. Die Typischen VW Elemente finden sich wieder. Wer also aktuelle Modelle kennt findet sich schnell zurecht. Der Rest lässt sich durch die intuitiv bedienbaren Schalter schnell erlernen. Allerdings störten mich die kurzen Griffe / Armauflagen an der Tür. Für einen entspannten Fahrstiel mit Ablage des Unterarmes ist dieser nicht optimal geeignet. Durch die langen Türen für den Einstieg der hinteren Fahrgäste ist auch der Gurt weit hinten angebracht. Seitliches Verrenken ist also von Nöten um sich anzuschnallen. Die hinteren Sitze sind etwas tiefer angeordnet, wodurch auch eine 1,80m große Person noch ordentliche Kopffreiheit besitzt.

 

Exterieur:

Die optische Erscheinung wirkt recht sportlich. Die hinteren Seitenwangen strecken die Linie, um so den sportlichen Charakter zu unterstreichen. Der Kofferraum ist recht klein und über die hohe Ladekante von oben zu befüllen. Für die Reiseausstattung eines jungen Pärchens ist aber allemal Platz.

 

Technik:

Ausgestattet war der Scirocco ja nicht besonders. Die Felgen- Reifenkombination war 205/55 R17. Guter Grip mit ordentlichem Komfort. Das Modell war ein 1.4 TSI mit 122PS. Ein, wenn dynamische Fahrweise abgefordert wird, durstiger Geselle. Im Normalmodus lag der Verbrauch bei ca. 8 Liter. Bei schnellerer Fahrweise sind es schnell über 2 Liter mehr. Der kleine Sportler brüllt allerdings wie ein Großer. Ob ein Soundmodul eingebaut ist oder doch nur der Auspuff röhrt konnte ich nicht herausfinden. Das Fahrverhalten war merklich sportiver. Der kurze Radstand gibt Bodenwellen deutlich spürbar an die Sitze weiter. Die Lenkung ist sehr präzise und lässt schnelles Kurvenräubern zu.

 

Fazit:

Für junge Leute oder Junggebliebene, die selten mehr als einen Fahrgast mitnehmen ist dieses Fahrzeug ein sympathischer Begleiter. Für die kleine Familie eher ungeeignet. Meine Mädels hatten mit dem Einstieg hinten schon ein wenig zu kämpfen. Optisch sicherlich ein kleiner Leckerbissen mit einer vernünftigen Serienausstattung und sportlichem Fahrvergnügen.

Der Dieselfilter meldet sich wieder

Am Wochenende war ich beim örtlichen, freundlichen VW Händler. Die Spur musste ja eingestellt werden. Dabei bemerkte der Werkstattmeister während der Probefahrt leichten Dieselgeruch im Auto. Warte… das hatte ich schon mal…

Der Filter ist wieder undicht. Ein Problem bei den Kisten. Der Filter wurde ja getauscht und scheinbar bleibt nur ein kleiner Teil der Filtergehäuse nach diesem Eingriff dauerhaft dicht. Meiner scheinbar nicht. Zusätzlich bekam ich die Info, den Defekt sofort zu beheben, da der Dieselkraftstoff auf den Riemen für die Lichtmaschine tropft, dieser sich auflösen und den Zahnriemen zerstören und dann einen Motorschaden verursachen kann. Mmmmhhh… Doof!

Jetzt werde ich am Donnerstag auf Freitag den CC reparieren lassen. Ich hoffe es wird nicht zum Dauerzustand – Stichwort: Montagsauto.

Der Fuhrpark wird kleiner

Der Omega ist ja schon zerlegt und die Teile über die Bucht und Kleinanzeigen verkauft worden. Jetzt stand seit zwei Wochen die Karosse auf der Auffahrt. Eine Anzeige im Internet brachte heute Abhilfe. Ich hatte den Rest für einen Zehner oder eine Kiste Bier zum Verkauf angeboten. Prompt klingelte auch das Telefon. Ein Stoppelfeldrennen –Teilnehmer suchte nach einem Motorblock für seinen umgebauten Calibra. So wechselte die Kiste Bier den Besitzer und ich kann endlich wieder Gäste auf der Auffahrt empfangen.

Aus CC wird SC

Ich war am Wochenende ein wenig fleißig. Vor einiger Zeit hatte ich ja bereits Tieferlegungsfedern von H&R erstanden. Da ich ja nun knapp einen Monat auf roten Nummern unterwegs war und das Auto endlich anmelden konnte, war es an der Zeit diese auch einzubauen. Ein einfacher Einbau war es allerdings nicht. Kleinere Unwägbarkeiten brachten mich hingegen von meiner ursprünglichen Zeitplanung ab. Vorab hatte ich mich im Internet schlau gelesen, nicht das ich vielleicht etwas Wichtiges übersehe. Der Zeitansatz war dort mit ca. 3 Stunden angegeben. Leider habe ich dann doch etwas mehr gebraucht.

Der Ausbau eines Federbeins ist recht simpel. Auto auf die Bühne, Räder ab. Koppelstange lösen… ah, das erste Problem…

Um die Koppestange zu lösen, braucht man einen 18ner Schlüssel und einen Vielzahn, um an der Innenseite der Schraube gegen zu halten. Leider drehte beim ersten Ansetzen gleich der Vielzahn durch. Rundgedreht!!! Jetzt half wieder einmal nur die Crimpzange. Das hatte dann aber zur Folge, dass das Gummi an der Buchse eingedrückt wurde und dies wieder Zeit kostete, um alles schick zu recht zu friemeln. Nach dem Lösen der Koppelstange wird der untere Achsschenkel losgeschraubt und am Radlagergehäuse die Führung des Dämpfers nach lösen der Pressschrauben (M14 Vielzahn) auseinander gebogen. Nur noch das Kabel des DCC lösen und die drei oberen Halteschrauben unter der Scheiberwischerabdeckung rausschrauben. Fertig…

Im nächsten Schritt wird die originale Feder mit Federspanner zusammengedrückt. Und der Federteller kann mit einem 21er Schraubenschlüssel und einem Sechskant als Gegenlager gelöst werden. Nein, kann er nicht. Beim Ansetzen bog sich das Gewinde auseinander. Toll… Riss im Gewinde. Ich sage nur: „Vier Jahre alte Erstausrüsterqualität. Danke VW!“

Ohne Gegenlager hat man keine Chance die Mutter zu lösen, da die Stange im Dämpfer mitdreht. Mal gut, dass ich die Crimpzange schon liegen hatte. Wenn der Federteller ab ist, kann die Feder entfernt werden und die neue eingebaut werden. Rückbau in umgekehrter Reihenfolge.

Die hinteren Federn waren einfacher. Den Achsschenkel am Radlagergehäuse lösen und die Feder ausbauen. Neue rein und wieder alles zusammenbauen.

Der Zeitansatz von drei Stunden wurde dann durch die notwendigen Korrekturen der Arbeitsschritte auf knappe sieben erhöht. Ja, ich musste mir auch einen M14 Vielzahn besorgen. Ist in der Zeit mit drin. Und eine kleine Kaffeepause muss ja auch sein.

Von dem Ergebnis bin ich doch angetan. Die 40mm der neuen Federn klassen den Wagen in einer ordentlichen Tiefe stehen. Es sind jetzt vorne knappe zwei und hinten drei Zentimeter zwischen Oberkante Reifen und Radhaus. Der Fahrkomfort hat auch nicht all zu sehr gelitten. Es ist keine „Hoppelkiste“ geworden.

Jetzt werden noch eine Achsvermessung und die Einstellung des DCC notwendig.

Jetzt ist aus dem CC (Comfort Coupe) ein SC (Sport Coupe) geworden. ;-)