Elektrische Schiebetür Teil 2

So, endlich geschafft. Da heute schönes Wetter war, habe ich mich mal wieder um das Problem mit der elektrischen Tür gekümmert. Nach dem Zusammenbau und den ersten Probeläufen konnte man deutliche metallische Geräusche wahrnehmen. Ich hatte mir vorab neue Klipse für die Blechverkleidung der Laufschiene der Schiebetür gekauft. Da ich mir nicht sicher war, ob ich alles richtig zusammengebaut hatte, die Seilzüge waren ja komplett aufgewickelt, da eins durchgerissen war, habe ich auch die Blende auf der Fahrerseite abgenommen. Und siehe da, gleich den Fehler erkannt. Bei der Montage der neuen Seilzüge habe ich eine Führungsöffnung übersehen und den oberen Seilzug falsch montiert. Also alles wieder auseinander und neu zusammengesetzt. Bei dieser Aktion habe ich gleich den langen Mantel des Seilzuges erneuert. Im Fundus befand sich noch ein 2m Stück, das ich passend zuschneiden konnte. Alles gefettet und läuft.

Nebenbei habe ich noch Foto der neuen Ablage beigefügt. Unter die IKEA Box passt genau eine Bierkiste. Perfekt. ;-)

 

Ansaugbrücke

Aus gebraucht, mach fast neu…

Zwischendurch bin ich ja auch nicht untätig. Immer mal wieder schnappe ich mir das ein oder andere Teil und überarbeite es. Hier hat es die Ansaugbrücke erwischt. Es wurde alles komplett zerlegt. Die Alu-Ansaugbrücke wurde perlgestrahlt und mit neuen Schläuchen und Schellen versehen. Die Düsen wurden gereinigt und die Metallrohre poliert.

Da ist er weg

Da wir uns ja für einen VW Bus entschieden haben, musste eines unserer Autos weichen. Der CC wird weiterhin für den täglichen Weg zum Dienst genutzt. So habe ich (wenn`s nach meiner Frau geht, dann…) mich für den Audi entschieden. Bei den derzeitigen Spritpreisen stehen da 8,5 Liter Super bei 1,27€ (10,80€/100Km) gegenüber 10,5 Liter Diesel bei 1,07€ (11,24€/100 Kilometer). Der Unterschied macht sich hier nur bei den Steuern bemerkbar.

Nach zähen Verhandlungen ist er jetzt am Freitag (20.11.2015) verkauft worden und hat sich auf den Weg nach Kiel gemacht. Es waren jetzt zweieinhalb Jahre Audi fahren ohne bemerkenswerte Probleme.

Reparatur elektrische Schiebetür

Heute habe ich mich wieder um die Schiebetür gekümmert. Generell schien der Einbau der neuen Seilzüge und der Plastikteile nicht weiter schwer. Allerdings ist es wirklich Fummelarbeit.

Die Seilzüge einziehen ging recht schnell. Einziges Problem waren die „Lötnippel“. Ja! Löten! Das hat mal gar nicht funktioniert. Nicht mit einem normalen Lötkolben, noch mit einem Gasbrenner. An diesem Lötnippel ist das Zinn einfach abgetropft. Ein Tipp von meinem „Schrauber-Ass-Im-Ärmel“ war die Nutzung einer Lüsterklemme. Also das Plastezeugs ab und ich erhielt einen perfekten Seilzugstopper für die andere Seite. Das eigentliche Problem des Defektes ist anscheinend das schwarze Gehäuse (Bild 4). Im Inneren sind kleine Stege, die verhindern sollen, dass die Seilzüge nicht von der Rolle springen und vernünftig aufgerollt werden. Da diese im Laufe der Zeit aber abgerieben wurden, ist der Abstand zum Gehäuse grösser und der Seilzug kann überspringen. Ich habe kleine Plastikstreifen eines Klebegleiters für Möbel verwendet, um wieder den Abstand zu überbrücken. Der Tipp kam aus dem tx-board.de Forum. Man sieht im Detailbild übrigends das abgerissene Ende des oberen Seilzuges (Bild 2). Derzeit funktioniert die elektrische Türöffnung wieder. Allerdings hört man deutlich schleifende Geräusche. Ich werde da Wohl oder Übel noch einmal nachstellen müssen. Diese Arbeit braucht man aber auch nicht jeden Tag.

Klappe klappt nicht

Mittlerweile habe ich ja schon ein wenig Sorge, ob der neue Bus sich nicht als Montagsauto entwickelt. Jetzt wollte ich mich auf die Schiebetür konzentrieren und jetzt scheint das nächste Problem ins Haus zu stehen. Während einer Fahrt von Wilhelmshaven nach Nordholz hat die Heckklappe angefangen einen Fehler im Display anzuzeigen. Angeblich wäre sie offen. Also angehalten zugeklappt und weiter. Nach kurzer Fahrtzeit erschien wieder die Anzeige: Heckklappe offen. Eine Kontrolle zeigte aber kein Problem mit dem Schloss. Es war alles zu und die Zuziehhilfe hat auch vernünftig funktioniert.

Ein Freund hat dann mal das Auto ausgelesen. Bei VW war das ja eher ein Problem. Ich bin gleich nach Cuxhaven zum Freundlichen durch. Eben einen Werkstattmeister gefragt, ob er mal schauen kann. Antwort: „Ja ne, da müssen wir erstmal einen Termin machen. Der muss mal einen Tag hier stehen bleiben.“

Das Auslesen ergab einen Fehler „Zentralsteuergerät für Komfort, keine Kommunikation, sporadischer Fehler“. Heute, einen Tag später war kein Fehler mehr feststellbar. Ich werde mal das Schloss der Heckklappe zerlegen und säubern.

Und ja, ich habe auch gesehen, dass die Bremsen dran sind. Belege liegen schon zu hause. :-)

Die zweite Schrauberei am T5

Ab und zu kommt es vor, dass ich einen freien Tag in der Woche habe. Dann packe ich die schulpflichtigen Kinder (fahre Bus und schone die Umwelt) morgens ein und bringe diese zur Schule. Sie betätigen den Türgriff, Tür fährt elektrisch auf, alle steigen aus, Türgriff wird zum Schließen gezogen, es passiert nichts… ???

Im Internet hat man schon viel über die elektrischen Türen gelesen. Diese sollen ja sehr anfällig sein. Alles Quatsch, meine doch nicht. Oder doch???

Ne, kein Quatsch. Bei dem Versuch die Tür wieder elektrisch zu schließen gab es ein komisches knarzendes Geräusch. Ich habe mich dann im Internet kurz schlau gelesen. Vielen Dank an die Seite tx-board.de. Die hintere Blende wurde entfernt und das Problem erkannt. Ein Seil des Zugsystems der Tür ist gerissen. Dadurch rollte es sich nicht mehr ab und das Gehäuse des Mechanismus wurde auch mit dem zweiten Seilzug gefüllt. Gut, irgendwann ist da kein Platz mehr drin und es platzt auf. Zum Vorschein kam dann ein Knäuel von Draht. Jetzt werde ich Ersatzteile bestellen und über die Reparatur berichten.

Die erste Schrauberei am T5

Nun steht der T5 auf dem Hof. Die erste Maßnahme ist der Tausch der Mittelkonsolenverkleidung. Die Vorbesitzer gingen nicht unbedingt pfleglich mit dem durch Softlack aufgewerteten Kunststoff um. Es sind viele Kratzer vorhanden, welche nicht wirklich schön aussehen. Also ab zu VW, Bestellung aufgeben und nächsten Tag abholen.

Der Ausbau geht relativ leicht. Staufach oben ausbauen. Radio raus, alle Schalter von innen herausdrücken, die Schrauben der Verkleidung lösen und alles in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen. Und für alle, die es mal nachmachen, dieses kleine Fach unten rechts bitte vor dem Zusammenbau wieder einsetzen. Ansonsten muss alles wieder raus. :-(

Jetzt sieht es wieder wie neu aus. Der erste Eindruck zählt ja bekanntlich.

T3, T4 oder doch T5?

Ich nerve meine Frau ja schon seit Längerem mit dem Kauf eines VW Busses. Diverse Optionen sind mir schon über den Weg gelaufen. T3 Doka (halb zerlegt ohne Motor), T3 Caravelle (ich berichtete), T4 als LKW-Zulassung (gelten die Kinder dann als Ladung?). Jetzt ist es passiert. Nach vielen Überlegungen hat am 24. Oktober 2015 ein „Spontankauf“ stattgefunden.

Ein T3 ist ja doch mehr was für Enthusiasten, als Wanderdüne über die Landstrasse ist dann doch nicht so meins. T4 fahren da schon mehr. Aber als 2,4 Liter Diesel mit-ohne-Dieselpartikelfilter steuerlich aus der Konkurrenz. So ist es letztendlich ein T5 geworden.

Technische Daten:

T5.1 Bj 10/2006 Multivan Highline, 2,5 Ltr 5 Zylinder Reihenmotor BPC mit 174 PS, 4Motion (Allrad), Leder, DVD-Navigation (da gehen bestimmt auch Normale zum gucken), im Sommer 19″ mit 255er, im Winter 17″ mit 235er, Anhängerkupplung 2,5 to, elektrische Schiebetüren, richtige Standheizung, Bordcomputer, Tempomat, Regensensor… fast alles außer Xenon und Freisprecheinrichtung

Nun gut, er ist bereits neun Jahre alt. Von seinem Zustand her aber durchaus gepflegt. Es ist eine gute Alternative zwischen Neukauf und 70.000€ in VW-Aktien zu investieren und einem 30 Jahre alten T3 und ständig drunter liegen und schrauben müssen. Mit dem Modell 2007 (ab Sommerpause 2006 gefertigt) sind bereits auch viele Anfangskrankheiten beseitigt. Der Zylinderkopf wurde bei 125.000 Km erneuert und der DPF im Jahr 2013. Das Torsionband für Öl- und Wasserpumpe bei 169.000 Km. Diverse Reparaturen wurden bereits durchgeführt, so das hier kein Wartungs- und Reparaturstau vorhanden sein sollte.

Die erste Ausfahrt mit der Familie war auch irgendwie wie Urlaub. Entspanntes cruisen, Käffchen im warmen Bus und Museumsbesuch mit Deichspaziergang. Genau so soll es sein.

Automobilmuseum Malaga

Ich war ja mal wieder “dienstlich” unterwegs. Auf der Rücktour war der letzte Auslandshafen Malaga. Eine sehr schöne Stadt. Bin jetzt zum dritten Mal hier und entdecke immer wieder Neues. Diesmal das Automobilmuseum. Es zeigt einen Abriss über die Entstehung der automobilen Fortbewegung und eine Sammlung von künstlerisch aufgewerteten Fahrzeugen. Wer sich also in Malaga befindet und nicht nur faul am Strand liegen möchte, dem kann ich es durchaus empfehlen.

Es geht weiter

wieder ein “neues” Teil. Das Gehäuse des Thermostaten wurde perlgestrahlt und ein neuer Thermostat und Temperaturfühler verbaut.