Kleine Freuden

Ich habe mir mal etwas zwischendurch gegönnt. Das Interieur wird ein eine Mischung aus grauen, beigen und braunen Tönen. Passend dazu habe ich jetzt ein älteres Irmscher Sportlenkrad und den Schaltknauf beziehen lassen. Zuerst war ich in Cuxhaven bei einem Sattlergeschäft. Da möchte an derheimischen Wirtschaft helfen und dann bekommt man zu hören: “Nein, das geht nicht, ich muss dann ja in der Farbe einen ganzen Quadratmeter bestellen und abrechnen und was ist eine 12 Uhr-Markierung?” Ok, also doch über das Internet. Alles bei (na,wer hätte es gedacht) www.lenkrad-beziehen.de. Die Bearbeitungszeit belief sich auf vier Tage. Dienstag hingeschickt und am Samstag schon die Email mit der Versandbestätigung bekommen. Freue mich schon auf die erste Ausfahrt und dieses griffige Gefühl des neuen Leders. ;-)

Neuer Webspace

Ich hatte bis jetzt in meinem M@il & Blog Paket nur 100 MByte Webspace. Da war jetzt natürlich mit den Bildern, welche ich ja mit einstelle, schnell die Grenze erreicht.

Jetzt habe ich ein Upgrade durchgeführt und kann diverse Posts nachträglich verfassen. Also nicht irritiert sein, warum so viele an einem Tag hochgeladen werden.

Probefahrt T3

Ich bin nun schon länger am grübeln, ob nicht als Freizeitmobil ein VW Bus in unser Familienkonzept passt. Bei mobile.de bin ich des Öfteren mal am stöbern und schaue nach der aktuellen Preisentwicklung und suche nach günstigen, aber dennoch nicht komplett verschlissenen Modellen.

Bei einer dieser Suchen, wurde ich auf einen blauen T3 aus Cuxhaven aufmerksam. Nicht, dass ich hier direkt zuschlagen möchte, aber einer Probefahrt und einem Check durch die weiteren Familienmitglieder kann ja nichts im Wege stehen. So machte ich mich also an einem sonnigen Samstag auf den Weg zu einem “Fähnchenhändler” und startete eine Probefahrt mit meinen beiden kleinen Mädels.

Das ausgesuchte Modell war ein VW T3; 1,7 Diesel mit 57 PS, die an der Hinterachse reißen; ehemals ein BW Fahrzeug in oliv mit selbst gemachter blauer Lackierung; innen vermutlich im Surferstyle mal ausgebaut gewesen.

Also los geht`s. So ein alter Bulli lebt. Lebt von Erfahrungen mir diversen Defekten. :-)

Bei der Probefahrt wollte der dritte Gang nie so recht rein. Bei einer gerade stattfindenden Beschleunigung mit Verkehr hinter einem und dem daraus resultierenden Geschwindigkeitsabfall, da keine Leistung mehr an der Antriebsachse ankommt, eine spannende Erfahrung. Thema: Wanderdüne…

Dafür hatten die Kleinen hinten viel Freude an dem großen Platzangebot und ich viel Freude an dem Gefühl von Freiheit und jugendlichem Entdeckerdrang. Bis zu jenem Moment. Ein Moment der leichten Irritation. Jetzt, wo ich das Gefährt auf brachiale 90 Km/h pro Stunde beschleunigt habe und im Blickfeld schon das Ortsschild zu sehen ist, muss auch ans Bremsen gedacht werden. Und was riecht jetzt hier so verbrannt? Und wieso qualmt es unter dem Bulli?

Spontaner Halt nach der Ortseinfahrt und erst einmal alle raus. Es riecht nach Bremse. Und beide vordere Radhäuser qualmen, Felgen sind heiß. Ende der Probefahrt. Nach einem Blick unter den Wagen war so einiges klar. Es war wohl wirklich ein Surfermobil und der Vorbesitzer ist wohl am Strand in St. Peter-Ording gemütlich durch die Nordsee gefahren. Die komplette Bremse inklusive Aufhängung war vom Rostfraß befallen. Das sich hier die Bremsbacken nicht mehr lösen ist klar. Nach einer Kühlpause und einem Hammerschlag auf die Bremsen ging es ohne Kids wieder schnell zurück auf den Hof des Fähnchenhändlers.

Der CC bekommt neue Schuhe

Beim Aufziehen der Sommerräder stellte ich fest, dass die 18″ Interlagos bereits durch Felgenfraß ziemlich ruiniert wurden. Schön ist etwas anderes. Ich hab mich also im Internet umgesehen und mir neue Felgen ausgesucht. Meine Wahl fiel auf die 18 Zöller von MSW (OZ Firma) vom Typ 25 in Titanium matt.

8 x 18“ ET 35. Mmmh… im Gutachten stand drin, dass für mein Fahrzeug Umbaumaßnahmen durchgeführt werden müssten. Aber bei gerade mal 6mm weniger Einpresstiefe als bei der Originalfelge kann das ja nicht so viel Arbeit sein. Oder?

So dachte ich. Nachdem die Reifen umgezogen wurden und die Felgen montiert waren, konnte man sehr gut sehen, dass die Neuen nun deutlich weiter nach außen stehen. Eine Vorstellung beim TÜV brachte auch die Bestätigung. Einer Eintragung steht nichts im Wege, solange die Innenkante des Windsplits am hinteren Kotflügel und die Versteifung der hinteren Stoßstange modifiziert werden und harte Kanten entfernt werden. Ich denke da werde ich den Multidremel mal wieder rausholen.

Die Felgenfarbe gefällt mir sehr gut. Und die schlanken Speichen passen gut zur schlanken Linie des Fahrzeugs. ;-)

Zerlegen 1

Um mit dem Aufbau des Mantas zu beginnen, habe ich als erstes grob alles abgebaut, was ich in die Finger bekommen habe. Anlasser, Lichtmaschine, Kühler und so weiter. Für weitere Arbeiten braucht man einfach Platz.

Manchmal baut man in seinem Eifer aber auch Dinge aus, die man noch mal braucht.

Da ich ja weiß, dass der Motor eine Macke (unter 2500 U/min fällt der Öldruck ab) hat, habe ich auch den Zylinderkopf abgebaut, um nach dem Rechten zu schauen. Ist ja nicht viel dran. Zylinderkopfschrauben lösen wird schon schwieriger, wenn man vergisst, dass man alles auf „Ausbaustellung“ bringen muss. In der Nockenwelle sind Einbuchtungen eingearbeitet, damit die Zylinderkopfschrauben vorbeipassen. Wenn man nun aber bereits die Riemenscheibe abgebaut hat, kann man nicht mehr mit einem Maulschlüssel den Motor drehen. Man weiß sich ja zu helfen. Ersten Gang rein und vorsichtig den Wagen vor- und zurückrollen bis die Einbuchtungen passen.

Der Zylinderkopf wurde dann von seinen Ventilen, Hydros, Kipphebeln und der Nockenwelle befreit. Hier noch mal ein FETTES DANKE an Jan, der mir den Kopf (nein, nicht meinen auf den Schultern) gewaschen und geplant hat.

Damit für die Zukunft auch ein wenig an die Leistung gedacht wird, habe ich bei Risse-Motorsport eine 284° Sport-Nockenwelle mit neuen Hydros und verstärkten Federn bestellt. Freue mich schon auf die ersten 300Km einfahren mit maximal ½ Gas.

Unter Druck

Für die Arbeiten am Manta habe ich mir jetzt endlich auch einen Kompressor gegönnt. 50 Liter von Güde. Sicherlich kein Profigerät, aber ich hoffe für die Arbeiten wie Lackieren und Strahlen in meiner Werkstatt wird es reichen.

Nach dem Auspacken musste ich auch direkt mit dem ersten Lackierversuch durchstarten. Ich habe ja bereits seit zwei Jahren die gestrahlte Vorderachse liegen. Ich habe mich nach den sehr guten Erfahrungen beim Grundierungskauf wieder für eine Farbe von Relius entschieden. Ganz normales schwarz in seidenmatt. Die Erfahrungen mit der Lackierpistole waren durchweg positiv. Es ist eine 1.5er von ROWI mit einem kleinen Farbtank. Reicht völlig!

Das Ergebnis ist sicher nicht perfekt. Aber für eine Achse durchaus ausreichend. Farbe ist überall hingekommen und der Lack sieht glänzend aus. Das Foto mit den lackierten Teilen ist zwischendrin entstanden. Die roten Stellen sind alle lackiert worden. ;-)

Ausgemottet

Nach nunmehr bummeligen vierzehn (14!!!) Jahren habe ich den Manta wieder ausgemottet. Den einen oder anderen Umzug von einer in die andere Halle hatte er ja schon mitgemacht. Die Zeit an ihm aber zu werkelt fehlte allerdings.

Da ich mich für die Manta Manta Drehorttour 2015 angemeldet habe, komme ich nicht drum herum jetzt die technischen Komponenten zu überholen. Wenn es schon in den Ruhrpott geht, dann nur mit dem Youngtimer.

Die zwei Fotos zeigen den Manni nach der „Waschung“. Es hatte sich doch einiges an Staub auf dem Auto gesammlet. Während des Transportes zur Waschanlage und zurück habe ich auch die ersten positiven Erfahrungen gemacht. Viele Leute haben den Daumen hoch gezeigt. Ein Grund mehr den Karren wieder auf die Strasse zu bringen.

Ersatzwagen VW Scirocco

Da der CC gerade in der Werkstatt steht, habe ich netter Weise einen Scirocco als Ersatzwagen erhalten. An dieser Stelle wollte ich dann einen Fahrbericht abgeben.

 

Interieur:

Erster Eindruck beim Einstieg: huch, deutlich schmaler als ein Passat. Trotz des üppigen Einstiegs fühlt man sich doch ein wenig eingeengt. Die Typischen VW Elemente finden sich wieder. Wer also aktuelle Modelle kennt findet sich schnell zurecht. Der Rest lässt sich durch die intuitiv bedienbaren Schalter schnell erlernen. Allerdings störten mich die kurzen Griffe / Armauflagen an der Tür. Für einen entspannten Fahrstiel mit Ablage des Unterarmes ist dieser nicht optimal geeignet. Durch die langen Türen für den Einstieg der hinteren Fahrgäste ist auch der Gurt weit hinten angebracht. Seitliches Verrenken ist also von Nöten um sich anzuschnallen. Die hinteren Sitze sind etwas tiefer angeordnet, wodurch auch eine 1,80m große Person noch ordentliche Kopffreiheit besitzt.

 

Exterieur:

Die optische Erscheinung wirkt recht sportlich. Die hinteren Seitenwangen strecken die Linie, um so den sportlichen Charakter zu unterstreichen. Der Kofferraum ist recht klein und über die hohe Ladekante von oben zu befüllen. Für die Reiseausstattung eines jungen Pärchens ist aber allemal Platz.

 

Technik:

Ausgestattet war der Scirocco ja nicht besonders. Die Felgen- Reifenkombination war 205/55 R17. Guter Grip mit ordentlichem Komfort. Das Modell war ein 1.4 TSI mit 122PS. Ein, wenn dynamische Fahrweise abgefordert wird, durstiger Geselle. Im Normalmodus lag der Verbrauch bei ca. 8 Liter. Bei schnellerer Fahrweise sind es schnell über 2 Liter mehr. Der kleine Sportler brüllt allerdings wie ein Großer. Ob ein Soundmodul eingebaut ist oder doch nur der Auspuff röhrt konnte ich nicht herausfinden. Das Fahrverhalten war merklich sportiver. Der kurze Radstand gibt Bodenwellen deutlich spürbar an die Sitze weiter. Die Lenkung ist sehr präzise und lässt schnelles Kurvenräubern zu.

 

Fazit:

Für junge Leute oder Junggebliebene, die selten mehr als einen Fahrgast mitnehmen ist dieses Fahrzeug ein sympathischer Begleiter. Für die kleine Familie eher ungeeignet. Meine Mädels hatten mit dem Einstieg hinten schon ein wenig zu kämpfen. Optisch sicherlich ein kleiner Leckerbissen mit einer vernünftigen Serienausstattung und sportlichem Fahrvergnügen.

Der Dieselfilter meldet sich wieder

Am Wochenende war ich beim örtlichen, freundlichen VW Händler. Die Spur musste ja eingestellt werden. Dabei bemerkte der Werkstattmeister während der Probefahrt leichten Dieselgeruch im Auto. Warte… das hatte ich schon mal…

Der Filter ist wieder undicht. Ein Problem bei den Kisten. Der Filter wurde ja getauscht und scheinbar bleibt nur ein kleiner Teil der Filtergehäuse nach diesem Eingriff dauerhaft dicht. Meiner scheinbar nicht. Zusätzlich bekam ich die Info, den Defekt sofort zu beheben, da der Dieselkraftstoff auf den Riemen für die Lichtmaschine tropft, dieser sich auflösen und den Zahnriemen zerstören und dann einen Motorschaden verursachen kann. Mmmmhhh… Doof!

Jetzt werde ich am Donnerstag auf Freitag den CC reparieren lassen. Ich hoffe es wird nicht zum Dauerzustand – Stichwort: Montagsauto.

Der Fuhrpark wird kleiner

Der Omega ist ja schon zerlegt und die Teile über die Bucht und Kleinanzeigen verkauft worden. Jetzt stand seit zwei Wochen die Karosse auf der Auffahrt. Eine Anzeige im Internet brachte heute Abhilfe. Ich hatte den Rest für einen Zehner oder eine Kiste Bier zum Verkauf angeboten. Prompt klingelte auch das Telefon. Ein Stoppelfeldrennen –Teilnehmer suchte nach einem Motorblock für seinen umgebauten Calibra. So wechselte die Kiste Bier den Besitzer und ich kann endlich wieder Gäste auf der Auffahrt empfangen.